Achtung !!! Die Versicherungen bieten mittlerweile sehr oft an den Schaden schnell und unkompliziert zu regeln und vermitteln dann auch sofort einen eigenen Kfz-Gutachter. Sie als Geschädigter haben jedoch nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall das Recht, einen Kfz-Gutachter Ihrer Wahl mit der Schadensermittlung zu beauftragen !!!
Überarbeitete Urteilslisten zu folgenden Themen:

 130%-Regelung                            Download >>>>
 
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(markengeb. Fachwerkstatt)
 
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Aktuelle BGH Urteile für Geschädigte

http://www.captain-huk.de/urteile/wichtige-bgh-urteile/
 
Urteile/Urteilsliste aller Instanzgerichte zu allen Themen – Quelle: Captain-HUK
 

Aktuelles für Unfallgeschädigte

http://www.captain-huk.de

Verkehrslexikon

http://www.verkehrslexikon.de/Module/Positionen.htm
 
http://www.webshoprecht.de

Unfallratgeber

http://www.captain-huk.de/impressum/unfallratgeber/

Informationen für die Schadenabwicklung im Ausland

http://www.adac.de/Recht_und_Rat/Unfallabwicklung/Unfall_im_ausland/default.asp?ComponentID=84793&SourcePageID=10144
 
http://www.gutachter24.net

http://www.info-center-online.com/autounfall/index.htm
 
Aktuelle Entscheidungen: 
Entscheidungen zum Thema:  Kürzung der Gutachtenhonorare

Leitsatz: BGB § 249 Gb
Nach einem Verkehrsunfall kann grundsätzlich ein in Relation zur Schadenshöhe berechnetes Sachverständigenhonorar als erforderlicher Herstellungsaufwand im Sinne des § 249 Abs. 2 BGB erstattet verlangt werden 

Siehe auch Pressemitteilung des BGH  Nr. 57/06 vom 4.4.2006 
 
Urteile zum Thema:  Kürzung der Gutachterkalkulation  und Reparaturqualität
Urteil des VI. Zivilsenats vom 29.4.2003 - VI ZR 393/02

Leitsatz: Der Geschädigte kann zum Ausgleich des durch einen Unfall verursachten Fahrzeugschadens die vom Sachverständigen geschätzten Reparaturkosten bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswerts ohne Abzug des Restwerts verlangen, wenn er das Fahrzeug tatsächlich reparieren läßt und weiter nutzt. Die Qualität der Reparatur spielt jedenfalls so lange keine Rolle, als die geschätzten Reparaturkosten den Wiederbeschaffungswert nicht übersteigen.

 
 Urteil des VI. Zivilsenats vom 29.4.2003 - VI ZR 398/02

Leitsatz: Der Geschädigte, der fiktive Reparaturkosten abrechnet, darf der Schadensberechnung die Stundenverrechnungssätze einer markengebundenen Fachwerkstatt zugrunde legen. Der abstrakte Mittelwert der Stundenverrechnungssätze aller repräsentativen Marken- und freien Fachwerkstätten einer Region repräsentiert als statistisch ermittelte Rechengröße nicht den zur Wiederherstellung erforderlichen Betrag.

Siehe auch: Pressemitteilung des BGH Nr. 56/03 vom 30.4.2003
 
Urteile zum Thema: Restwert bei fiktiver Abrechnung

Urteil des VI. Zivilsenats vom 30.5.2006 - VI ZR 174/05

Leitsatz: BGB § 249 Abs. 2 Satz 1 HbZur Bedeutung von Kosten einer konkreten Ersatzbeschaffung und eines konkret erzielten Restwerts bei fiktiver Schadensabrechnung auf der Grundlage eines Sach-verständigengutachtens.
Aus den Gründen:
…Wie der Senat in ständiger Rechtsprechung (vgl. Urteil vom 12. Juli 2005 - VI ZR 132/04 - aaO m.w.N.) ausgesprochen hat, steht eine solche Ersatzbe-schaffung als Variante der Naturalrestitution unter dem Gebot der Wirtschaft8lichkeit, das auch für die Frage gilt, in welcher Höhe der Restwert des Unfall-fahrzeuges bei der Schadensabrechnung berücksichtigt werden muss. Dies bedeutet, dass der Geschädigte bei der Schadensbehebung gemäß § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB nach der "subjektbezogenen Schadensbetrachtung" im Rahmen des ihm Zumutbaren und unter Berücksichtigung seiner individuellen Erkenntnis- und Einflussmöglichkeiten sowie der gerade für ihn bestehenden Schwierigkeiten den wirtschaftlicheren Weg zu wählen hat. Der Geschädigte leistet dem Gebot zur Wirtschaftlichkeit im Allgemeinen genüge und bewegt sich in den für die Schadensbehebung nach § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB gezoge-nen Grenzen, wenn er die Veräußerung seines beschädigten Kraftfahrzeuges zu demjenigen Preis vornimmt, den ein von ihm eingeschalteter Sachverständi-ger als Wert auf dem allgemeinen regionalen Markt ermittelt hat (vgl. Senatsur-teile …. 12. Juli 2005 - VI ZR 132/04 - aaO)…..

Urteil des VI. Zivilsenats vom 5.12.2006 - VI ZR 77/06

Leitsatz: Lässt der Geschädigte das Fahrzeug reparieren, kann er grundsätzlich Ersatz der  Reparaturkosten verlangen, wenn diese den Wiederbeschaffungswert nicht übersteigen.
 

 
Urteil des VI. Zivilsenats vom 29.4.2003 - VI ZR 393/02

Leitsatz: Der Geschädigte kann zum Ausgleich des durch einen Unfall verursachten Fahrzeugschadens die vom Sachverständigen geschätzten Reparaturkosten bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswerts ohne Abzug des Restwerts verlangen, wenn er das Fahrzeug tatsächlich reparieren läßt und weiter nutzt. Die Qualität der Reparatur spielt jedenfalls so lange keine Rolle, als die geschätzten Reparaturkosten den Wiederbeschaffungswert nicht übersteigen.
 

Urteil des VI. Zivilsenats vom 12.7.2005 - VI ZR 132/04

Leitsatz: Realisiert der Geschädigte den Restwert durch den Verkauf seines Fahrzeugs, kann er seiner Schadensberechnung grundsätzlich den erzielten Restwertbetrag zugrundelegen. Macht der Haftpflichtversicherer des Schädigers demgegenüber geltend, auf dem regionalen Markt hätte ein höherer Restwert erzielt werden müssen, liegt die Darlegungs- und Beweislast bei ihm.
 
Urteil des VI. Zivilsenats vom 23.5.2006 - VI ZR 192/05

Leitsatz: Der Geschädigte kann zum Ausgleich des durch einen Unfall verursachten Fahrzeugschadens, der den Wiederbeschaffungswert nicht übersteigt, die vom Sachverständigen geschätzten Reparaturkosten bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswerts ohne Abzug des Restwerts verlangen, wenn er das Fahrzeug - gegebenenfalls unrepariert - mindestens sechs Monate nach dem Unfall weiter nutzt (Fortführung von BGHZ 154, 395 ff.).

 
Urteil des VI. Zivilsenats vom 10.7.2007 - VI ZR 217/06

BGB § 249 Hd
Benutzt der Geschädigte im Totalschadensfall (hier: Reparaturkosten bis zu 130 % des Wiederbeschaffungswerts) sein unfallbeschädigtes Fahrzeug nach einer (Teil-)Reparatur weiter, ist bei der Abrechnung nach den fiktiven Wiederbeschaffungs-kosten in der Regel der in einem Sachverständigengutachten für den regionalen Markt ermittelte Restwert in Abzug zu bringen (Ergänzung zum Senatsurteil vom 6. März 2007 - VI ZR 120/06 - zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt).

 
Urteil des VI. Zivilsenats vom 6.3.2007 - VI ZR 120/06

Zitat:

BGB § 249 Hd
Benutzt der Geschädigte im Totalschadensfall (hier: Reparaturkosten höher als 130% des Wiederbeschaffungswerts) sein unfallbeschädigtes, aber fahrtaugliches und verkehrssicheres Fahrzeug weiter, ist bei der Abrechnung nach den fiktiven Wiederbeschaffungskosten in der Regel der in einem Sachverständigengutachten für den regionalen Markt ermittelte Restwert in Abzug zu bringen (Fortführung von Se-nat, BGHZ 143, 189 ff.).

Urteil des VI. Zivilsenats vom 7.6.2005 - VI ZR 192/04 

Leitsatz: Läßt der Geschädigte sein unfallbeschädigtes Fahrzeug nicht reparieren, sondern realisiert er durch dessen Veräußerung den Restwert, ist sein Schaden in entsprechender Höhe ausgeglichen. Deshalb wird auch bei Abrechnung nach den fiktiven Reparaturkosten in solchen Fällen der Schadensersatzanspruch durch den Wiederbeschaffungsaufwand begrenzt, so daß für die Anwendung einer sog. 70 %-Grenze kein Raum ist.

 
Urteile zum Thema: Bagatellschadengrenze
Urteil des VI. Zivilsenats vom 30.11.2004 -VI ZR 365/03

Leitsatz und Auszug: Für die Beurteilung, ob die Kosten eines Sachverständigengutachtens zum erforderlichen Herstellungsaufwand gehören und vom Schädiger zu ersetzen sind, kann im Rahmen tatrichterlicher Würdigung auch die von dem Gutachter ermittelte Schadenshöhe berücksichtigt werden. Zitat Seite 11 Mitte: … Allerdings kommt es demnach darauf an, ob ein verständig und wirtschaftlich denkender Geschädigter nach seinen Erkenntnissen und Möglichkeiten die Einschaltung eines Sachverständigen für geboten erachten durfte. …

Urteile zum Thema: 130 % Grenze bei fiktiver Abrechnung
Urteil des VI. Zivilsenats vom 13.11.2007 - VI ZR 89/07
und

Urteil des VI. Zivilsenats vom 27.11.2007 - VI ZR 56/07

Leitsatz: BGB § 249 Hb, Der Geschädigte kann zum Ausgleich eines Fahrzeugschadens, der den Wiederbe-schaffungswert um nicht mehr als 30% übersteigt, Reparaturkosten über dem Wie-derbeschaffungsaufwand (Wiederbeschaffungswert minus Restwert) auch bei voll-ständiger und fachgerechter Reparatur im Regelfall nur verlangen, wenn er das Fahrzeug nach dem Unfall sechs Monate weiter nutzt (im Anschluss an das Urteil vom 13. November 2007 - VI ZR 89/07 - z.V.b.).
Urteile zum Thema: Nutzungsausfallentschädigung
Urteil des VI. Zivilsenats vom 25.1.2005 VI ZR 112/04

Leitsatz: Zur Bemessung der Nutzungsausfallentschädigung bei einem älteren Kraftfahrzeug
 
Urteil zum Thema Wertminderung
Urteil des VI. Zivilsenats vom 23.11.2004 - VI ZR 357/03

BGB §§ 249 Hd, 251; ZPO § 287<;br /> Zur Bemessung der Nutzungsausfallentschädigung und des merkantilen Minderwerts bei einem älteren Kraftfahrzeug.
 

 

Alle hier aufgeführten Urteile wurden externen Quellen entnommen, gegebenenfalls bearbeitet bzw. der Leserlichkeit halber verkürzt. Diese Urteile sind situationsbezogen und sind nicht unbedingt auf gleichartige Fälle übertragbar. Eine juristische Gewähr kann hier nicht gegeben werden. Im Zweifelsfall sollten Sie unbedingt juristischen Rat durch einem Rechtsanwalt Ihres Vertrauens hinzuziehen.